Ein Beispiel nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung

Ein Beispiel nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung

Acht deutsche Wirtschaftsclubs sind in Rumänien aktiv Es war im Jahr 1995, als sich Frau Dr. Anna Prinz, damals als Wirtschaftsreferentin an der Deutschen Botschaft in Bukarest tätig, wie jeden Monat mit einer kleinen Gruppe von Führungskräften deutscher Unternehmen bei sich zu Hause traf, um Ideen und Erfahrungen auszutauschen, wie man den deutschen Investoren konkret

Acht deutsche Wirtschaftsclubs sind in Rumänien aktiv

Es war im Jahr 1995, als sich Frau Dr. Anna Prinz, damals als Wirtschaftsreferentin an der Deutschen Botschaft in Bukarest tätig, wie jeden Monat mit einer kleinen Gruppe von Führungskräften deutscher Unternehmen bei sich zu Hause traf, um Ideen und Erfahrungen auszutauschen, wie man den deutschen Investoren konkret helfen könnte,in Rumänien erfolgreich tätig zu werden. Damals entstand die Idee, die „informellen Erfahrungsaustausch-Treffen” zu formalisieren und einen Club der deutschen Unternehmer und Führungskräfte zu gründen. Schließlich war eine deutsche Außenhandelskammer, die solche Beratungs- oder Service-Funktionen hätte übernehmen können, noch nicht in Sicht. Alle anwesenden Führungskräfte, u.a. Peter Simon (ABB), Werner Stein Personalberatung, Wolfgang Limbert (GTZ/GIZ), Christian Becker (Brauerei) waren spontan von dieser Idee begeistert. So entstand der erste Deutsche Wirtschaftsclub in Bukarest.
Die Deutschen Wirtschafts Clubs in Rumänien entwickelten sich als Selbsthilfeorganisation der Wirtschaft zu einer Erfolgsstory. Sie bilden eine Plattform und ein Netzwerk für den regelmäßigen Austausch von Informationen und Ideen. Der regionalen Verbreitung der deutschen Investitionsstandorte in Rumänien folgte auch die Gründung weiterer DWCs. Heute bestehen in Rumänien acht DWC’s, zu deren Mitgliedern deutschsprachige Unternehmer/ Führungskräfte aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Rumänien zählen.

1998 erfolgte die Gründung des DWC’s Siebenbürgen in Hermannstadt/Sibiu, der mit etwa 200 Mitgliedern einer der größten deutschen Wirtschaftsclubs Rumäniens ist, gefolgt von dem “DWC Banat” in Temeswar mit ca. 180 Mitgliedern. Die meisten deutschsprachigen Investoren befinden sich – mit Ausnahme von Bukarest – in Siebenbürgen.
Entsprechend wird diese Region von vier deutschen Wirtschaftsclubs abgedeckt, außer in Hermannstadt, gibt es DWC’s in Kronstadt/Brasov, Klausenburg/Cluj-Napoca und Neumarkt/Targu Mures. In Westrumänien gibt es die Wirtschaftsclubs Temeswar und Arad. In der Region Moldau entstand der jüngste DWC in Bacau, und im Norden Rumäniens der Deutsch-Rumänische Wirtschaftsverein Sathmar/ Satu Mare.
Die zirka 800 Mitgliedsunternehmen der acht deutschsprachigen Wirtschaftsclubs, zusammen mit den rund 500 Mitgliedsunternehmen der seit 2002 bestehenden Deutsch-Rumänischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Bukarest sind mit großem Abstand zu anderen Nationen der bedeutendste Investitions- und Handelspartner Rumäniens. Allein die 500 Mitgliedsunternehmen der AHK beschäftigen in Rumänien ungefähr 300.000 Mitarbeiter.

Wolfgang Limbert, München

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